Freitag, 13. März 2015

Freitag, der 13.

13. März ■ Chemnitz - Berlin - Helsinki - Ivalo - Kittilä - Rauhala - Hütte im Wald (Keimiötunturi)

Start um 5 Uhr 33 am Chemnitzer Hauptbahnhof. In Leipzig war eine Stunde Zeit für ein gemütliches Frühstück. Von dort fuhr uns der ICE nach Berlin. Der Zug ist beeindruckend, wenn man zuvor mit der "Tuckerbahn" gefahren ist.
Unser "Maschinchen"

Im Anflug auf Helsinki
Nach einer chaotischen Abfertigung mit sichtlich genervter "Schalterqueen" in Tegel flogen wir mit einer Embraer ERJ-190 nach Helsinki. Das ist ein kleines Flugzeug aus Brasilien.

Helsinki empfing uns mit strahlendem Sonnenschein und 6°C, also war es fast so warm wie bei unserer Radtour im Sommer. Der Anblick der Schäreninseln von oben war klasse und ... der Flughafen liegt am Wald.

Ab da ging es weiter mit einem Airbus A321 in reichlich 1 Stunde nach Ivalo. Für diese Strecke benötigten wir mit den Rädern 3 Wochen. Einige Straßen, auf denen wir damals fuhren, erkannten wir wieder (soviele Haupt- bzw. Europastraßen gibt es hier ja nicht ;-)). Die finnische Seenplatte, diesmal zugefroren und je weiter wir nach Norden kamen mit ordentlich Schnee bedeckt, ist gigantisch. Sie sieht von oben wie ein künstlerisches Relief aus.

Polarlicht und unendlich viele Sterne
Nach einem "kurzen Hopser" über 100 Kilometer landeten wir endlich in Kittilä. In der Gemeinde leben 6.000 Einwohner auf 8.000 Quadratkilometern, es gibt also viel Platz...

Nach 50 Kilometern Fahrt wurden wir in Rauhala herzlich empfangen und es gab gleich ein leckeres Abendessen. Hier lernten wir unsere Vorgruppe kennen, welche die Tour heute abschloss. Da die Hütte in Rauhala heute voll belegt ist, übernachten wir ca. 10 Kilometer entfernt einsam mitten im Wald (Türen werden nicht abgeschlossen) an der Grenze zum Nationalpark. Romantisch...

Zum Abschluss des Tages, etwa 23 Uhr, erblickten wir tatsächlich die ersehnten Polarlichter...traumhaft. Ein Glückstag geht zu Ende.
Kann nur mit Profikamera richtig fotografiert werden.
In Wirklichkeit sieht es besser aus als auf dem Foto